EnergieSchweiz

Parkierung und Areale

Gestalten Sie Parkflächen und die Mobilität in Siedlungen und Arealen in Ihrer Gemeinde umweltfreundlicher. Mit bewusster Planung von Parkplätzen und gezielter Lenkung von Verkehrsströmen nutzen Sie verfügbare Flächen effizienter und fördern nachhaltige Mobilität.

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Das müssen Sie wissen

Die Gestaltung von Parkflächen und Mobilität in Siedlungen und Arealen ist ein wichtiger Hebel für umweltfreundliche Mobilität.

Mobilitätsmanagement

Nutzen Sie Mobilitätsmanagement, um Verkehrsströme in neuen Siedlungen sinnvoll zu lenken.

Parkraum-Politik

Mit einer durchdachten Parkraum-Politik reduzieren Sie Suchverkehr und schaffen attraktiven öffentlichen Raum.

Zusätzliche ÖV-Infrastruktur

Bieten Sie an Veranstaltungen zusätzliche ÖV-Angebote, um Zusatzverkehr zu reduzieren.

Mehrfachnutzung

Zeitlich versetzte Nutzung von Parkplätzen reduziert den Flächenbedarf um bis zu 50 %. 

Wo Sie überall ansetzen können

Gemeinden und Städte haben zwei Handlungsmöglichkeiten: Passen Sie einerseits die Anzahl, Lage und Bewirtschaftung von Parkplätzen an, um eine umweltfreundlichere Mobilität zu unterstützen. Dabei gibt es sowohl bei privaten als auch bei öffentlichen Parkplätzen Spielräume. Für Gemeinden und Städte kann es herausfordernd sein, mehrheitsfähige Reglemente zu erarbeiten. Deshalb finden Sie in den vier Fokusthemen unten den Gestaltungsspielraum von Gemeinden bei der Regelung der Erstellung von privaten Parkplätzen.

Andererseits kann es sinnvoll sein, das Mobilitätsmanagement von Siedlungen oder Arealen ganzheitlich zu betrachten. Die Entwicklungsphase neuer Areale ist der ideale Zeitpunkt, um die Verkehrsströme in eine ressourcenschonende Richtung zu lenken. Aber auch bei bestehenden Siedlungen können Massnahmen ergriffen werden, zum Beispiel zur Reduzierung und Umnutzung von Parkflächen oder die Einführung von Carsharing.

Services

Autoarm/autofrei Wohnen

Siedlungen mit weniger Parkplätzen oder einer optimierten Mobilität tragen zu einer umweltfreundlicheren Gemeinde bei. Der VCS bietet Informationen und Beratungen zum parkplatzreduzierten Planen und Bauen von Neubausiedlungen sowie zur Optimierung der Mobilität bei bestehenden Immobilien. Zudem finden Sie viele aufgearbeitete Beispiele. Das Angebot richtet sich an städtische und ländliche Gemeinden: https://wohnbau-mobilitaet.ch/

Mobilservice

Bei Mobilservicefinden Sie zahlreiche thematische Dossiers und Praxisbeispiele rund um die nachhaltige Mobilität.

Trafikguide

Trafikguide bietet einen Überblick über neue und bestehende Mobilitätsangebote.

Mobilitätsmanagement bei der Planung von neuen Arealen (MIPA)

Neue Gebäude, Überbauungen und Areale führen zu neuen Verkehrsströmen. Mit einem gezielten Mobilitätsmanagement können Sie diese Entwicklung in eine ressourcenschonende Richtung lenken. Es ist wichtig das Mobilitätsmanagement frühzeitig im Planungsprozess der Areale und bei allen Nutzungen zu berücksichtigen sowie durch die Behörden zu verankern. Nutzen Sie die Hilfsmittel, um Mobilitätsmanagement in ihrer Gemeinde umzusetzen.

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Verankerung des Mobilitätsmanagements

2025-03-01
DEFRIT
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Mobilitätskonzepte für Areale

2025-03-01
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Beispiele von Arealen mit Mobilitätsmanagement

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Foliensätze

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Verankerung des Mobilitätsmanagements

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Mobilitätskonzepte für Areale

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Checklisten

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Checkliste für die Verankerung des Mobilitätsmanagements durch Behörden

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Checkliste für die Erarbeitung eines Mobilitätskonzepts durch Grundeigentümer- und Bauherrschaften

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Private Parkierung

Die Studie «Private Parkierung – Herausforderungen der Angebotsgestaltung» zeigt anhand von vier Fokusthemen, welche Möglichkeiten Gemeinden in der Gestaltung der privaten Parkflächen haben.

Öffentliche Parkierung

Der «Werkzeugkoffer öffentliche Parkierung in Gemeinden» zeigt, wie Sie als Gemeinde oder Stadt ein Parkierungsmanagement für Parkplätze auf öffentlichem Grund gestalten können.

Mobilitätsmanagement bei Veranstaltungen

Die Checklisten, Massnahmenblätter und Beispiele von EnergieSchweiz für Gemeinden helfen, ein Mobilitätskonzept für den Veranstaltungsverkehr zu erstellen. Reichen Sie dieses als Teil Ihres Bewilligungsantrags ein.

Zudem bietet die Plattform Saubere-Veranstaltungneutrale Informationen rund um nachhaltige Veranstaltungen.

Mobilitätsbuchhaltung

Mit der Mobilitätsbuchhaltung von Energiestadt können Sie die Wirksamkeit von Mobilitätsmassnahmen in Ihrer Gemeinde oder Stadt messen und den Energieabsenkpfad nachweisen.

Dashboard - Energiestadt

Mit temporären Verkehrsmassnahmen Auswirkungen testen

Lesen Sie Vorschläge, wie Sie mit temporären Massnahmen neue Raumnutzungen testen. Zum Beispiel Verkehrsberuhigung oder Spielräume. So können Sie die Auswirkungen von Massnahmen abschätzen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung sammeln.   Entdecken Sie, wie die Stadt Aarau mit Ausleihmobiliar für Strassenfeste dazu beiträgt, dass auf verkehrsberuhigten Strassen mehr Freizeit im eigenen Quartier verbracht wird.

Webseite mit Beispielen:

Beratung zu Mobilitätskonzepten

Umweltrechner Verkehr

Mit dem Umweltrechner Verkehrkönnen Sie die Treibhausgas-Emissionen, den Energieverbrauch und viele weitere Emissionen von über 200 Verkehrsmitteln vergleichen. Dabei wird nicht nur der direkte Betrieb, sondern der gesamte Lebenszyklus eines Fahrzeugs von der Produktion bis zur Entsorgung berücksichtigt. Die Webseite bietet eine Anleitung und Hinweise zur Interpretation der Ergebnisse.

Das können Sie tun

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Die Parkplatz-Erstellungspflicht stellt sicher, dass genügend Parkplätze für Privatgebäude in Gemeinden bereitstehen. Mit Ausnahme einzelner Kantone liegt diese Aufgabe bei den Gemeinden. Früher war wegen des hohen Motorisierungsgrads eine Mindestanzahl an Parkplätzen wichtig. Heute können Sie als Gemeinde im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung Maximalwerte festlegen. Die Anzahl Parkplätze steht dabei im Zusammenhang mit der Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr. Vor allem urbanere Gemeinden und Städte reduzieren die Parkplätze weiter, um zum Beispiel autofreie oder autoarme Nutzungen zu ermöglichen.

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Mit der räumlichen Differenzierung können Gemeinden die Regeln für die Erstellung von privaten Parkplätzen besser an den tatsächlichen Bedarf und die Strassenkapazitäten anpassen. So lässt sich die Zahl der Parkplätze, die privat erstellt werden müssen bzw. dürfen, an die örtlichen Gegebenheiten, die vorhandenen Verkehrskapazitäten und die Verkehrsziele anpassen. In gut erschlossenen ÖV-Gebieten oder dicht besiedelten Zonen besitzen oder nutzen die Menschen seltener ein Auto als anderswo.

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Reduzieren Sie den Flächenbedarf für Parkplätze in Ihrer Gemeinde, indem Sie erlauben, dass Parkfelder mehrfach genutzt werden.

Auch wenn der Platz für Parkplätze für alle Anspruchsgruppen knapp ist, kann die Mehrfachnutzung eine Lösung sein. Zum Beispiel nutzen tagsüber Büroangestellte die Parkplätze, am Abend stehen sie Anwohnenden oder Gastronomiebetrieben zur Verfügung.

Mehrfachnutzungen eignen sich besonders dort, wo verschiedene Nutzungen wie Gewerbe, Büros und Gastronomie zusammentreffen. Wie viele Parkfelder sich mehrfach nutzen lassen, hängt davon ab, wie stark sich die Zeiten der Nutzungen überschneiden.

Viele aktuelle Vorschriften zur Parkplatzerstellung schreiben private Parkplätze direkt bei den Gebäuden oder Anlagen vor.

Doch eine zentrale Anordnung von privaten Parkplätzen bietet Vorteile: Das Parkplatzangebot eines Quartiers oder einer Siedlung lässt sich effizienter organisieren und öffentlicher Raum wird frei für Grünflächen, Begegnungszonen oder andere Zwecke.

Besonders sinnvoll ist dieses Vorgehen in Agglomerationen, Altstädten oder bei grossen Arealentwicklungen. Herausfordernd ist vor allem die Organisation, die Finanzierung und der Unterhalt, insbesondere, wenn viele Eigentümerinnen und Eigentümer beteiligt sind.

Stories

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energiestories

Basel-Stadt – Parcandi: dynamische Parkraumbewirtschaftung der Parkflächen im Quartier

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Tools und Rechner

Umweltrechner-Verkehr

Treibhausgas-Emissionen und Energieverbrauch von Verkehrsmitteln vergleichen.

Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Ihrer Nähe

Ob zuhause, bei der Arbeit oder unterwegs: Finden Sie eine Stromtankstelle.
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